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Fokussierung von Aufmerksamkeit

Wir erzeugen zwar  nicht unser Leben selbst, aber im Wesentlichen unser Er- Leben.

Interventionen können grundsätzlich verstanden werden als

=> Maßnahmen der Fokussierung von Aufmerksamkeit.

Der jeweilige bisherige Fokus der Aufmerksamkeit, sollte jeweils  durch Unterschiedsbildungen im Sinne einer Umfokussierung  geändert werden, besonders dann, wenn er zu ungewünschten Mustern beigetragen hat.

Um solche wirksamen Umfokussierungen zu erreichen, muss keineswegs ein ganzes Muster (Netzwerk) „durchgearbeitet“, verstanden oder verändert werden!

Es genügt meist schon, wenn man nur eines oder wenige Elemente  eines Netzwerks verändert, z.B. etwas hinzu assoziiert, was bisher nicht Teil des Musters war, oder etwas dissoziiert, was bisher Teil des Musters war, oder die Reihenfolge der sequentiellen Bestandteile des Musters ändert.

Erleidet jemand (auch über lange Zeit) bestimmte  Probleme/ Symptome etc., so ist dies keineswegs ein Beweis dafür, dass ihm/ ihr die grundsätzlichen Kompetenzmuster/ Potenziale fehlen für eine hilfreiche Lösung.

Es drückt nur aus, dass die als Potenzial sehr wohl „schlummernden“ Kompetenzmuster zur Zeit  in den relevanten Kontexten dissoziiert sind und nun assoziiert werden sollten. Diese Dissoziationen können stark sein, aber durch  gezielte Umfokussierungen können sie aufgelöst werden.

Eigenständige Such- und Aktivierungsprozesse bei den Adressaten können angeregt und der Zugang zu den Kompetenzen ermöglicht werden. Gelingt dies, lassen sich oft überraschend schnell, intensiv und wirksam die hilfreichen Kompetenzmuster im Erleben aktivieren.

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